Michaela kocht

... und isst auch sehr gerne!

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Rote Rüben Chutney

Zutaten:

  • Rote Rüben, 1-2 kg
  • 2-3 Zwiebeln, würfelig geschnitten
  • 2 Äpfel, geschält und in feine Würfel geschnitten oder gerieben
  • 2-3 unbehandelte Orangen (Saft und Schale)
  • 2-3 TL gelbe Senfsamen
  • 1-2 TL Korianderkörner
  • 1/2-1 TL Nelkenpulver
  • 1 TL Kurkuma (Gelbwurzpulver)
  • 3-4 cm Ingwer, gerieben oder fein geschnitten
  • 1 TL Zimt oder ein paar Zimtstangen
  • 500-600 ml Rotweinessig
  • 300-400g brauner Zucker

Zeit: 30’ schneiden plus 1-3 h köchlen (je nachdem ob Rote Rüben roh oder gekocht verwendet werden)

Ich liebe Chutney. Und dieses Rote-Rüben-Chutney ganz besonders. Das Rezept, das ich immer ein wenig abwandle, hab ich auf dem tollen Blog von Hungry Eyes (Empfehlung!) gefunden, ich verwende aber weniger Zucker, mehr Essig und noch ein paar andere Zutaten (siehe oben).
Die Mengenangaben sind ungefähr, wieviel Ihr wovon verwendet, hängt davon ab, wie süß Ihr Chutney mögt (ich mag weniger Süße, daher weniger Zucker, mehr Essig,

Die Zutaten kommen alle gemeinsam in einen großen Topf. Weil ich rote Rüben lieber in gekochtem Zustand schäle, brate ich sie meist zuvor im Rohr und geb sie in schon etwas weicherem Zustand ins Chutney. Sie können aber natürlich auch roh geschält, gewürfelt verwendet werden (wie’s im ursprünglichen Rezept steht).
Wichtig ist, dass alles gut (ein)köchelt (aber nicht anbrennt) und die Roten Rüben gut weich sind. Ich köchle lieber zu lang als zu kurz und gieße im Fall noch etwas Essig oder Wasser nach.

Das Chutney dann in sterile oder jedenfalls sehr saubere Einweckgläser füllen (im Rohr oder heißem Wasser sterilisieren oder - wer faul wie ich ist - einfach nochmal in den Geschirrspüler geben und den so timen, dass er gleichzeitig mit dem Chutney fertig wird).
Gläser nach dem Einfüllen für 10 Minuten auf den Kopf stellen und nach dem Abkühlen in den Kühlschrank oder einen anderen eher kühlen Ort.
Das Chutney kann gleich gegessen werden, ist aber vor allem nach 2-3 Wochen so richtig durchgezogen und gut und hält normalerweise etliche Monate (ich hab grad noch eines von letztem Jahr aufgegessen).

Alles zusammen ca. 1 Stunde kochen bis das Chutney dick ist und die Rüben sehr weich. Wenn es fertig ist, in sterilisierte Gläser füllen. Nach ein paar Wochen schmeckt es noch besser. An einem kühlen, dunklen Ort hält es bis zu 6 Monaten.

Abgelegt unter chutney Rote Rüben einfach

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Kostbare Hühnerkraftsuppe

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Zutaten

  • 1 Huhn, getötet und gerupft (mit möglichst glücklichem Leben davor)
  • 1/2 Sellerieknolle, grob geschnitten
  • 2 Karollten, grobe Ringe
  • 1/4 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
  • 2 TL Bohnenkraut und/oder getrocknetes Basilikum und/oder Thymian
  • 2-3 TL Kurkuma (Gelbwurz)
  • 10-20 cm Wakame Alge (gibt’s im Bio- oder Asialaden)
  • 2-3 cm frischen Ingwer (wenn vorhanden), in Scheiben, mit Schale
  • evt. Piment, Nelken, Lorbeerblätter
  • evt. auch 1 Tasse Adzukibohnen und/oder 1 Tasse Dinklekörner (lass ich beides meistens weg)
  • Zitronensaft (1 Spritzer)

Zeit: 20’ Zubereitung - ACHTUNG: soll mehrere Stunden köcheln

Hühnersuppe ist ein altbewährtes Kraftmittel, da sind sich traditionelle chinesische Medizin und unsere europäischen Großmütter einig. Tut Müttern im Wochenbett genauso gut, wie sie zur allgemeinen Stärkung des Immunsystmes gegen heranfliegende Grippen- und ähnliche Viren dient und zum Aufpäppeln nach Krankheit. Auch gegen Liebeskummer soll sie wirken! (Strittig ist, ob man sie während einer Grippe/Krankheit essen soll, da gibt es manche Meinungen, dass dann die Grippeviren statt dem Immunsystem gestärkt werden …)
Die Zubereitung ist einfach und braucht vor allem etwas Geduld. Rezepte gibt es viele, das Prinzip ist immer gleich: Ein Huhn mit Gemüse und Kräutern sehr lange kochen, wenn die eine oder andere Zutat fehlt, ist das nicht schlimm (finde ich). Nur das Huhn, das darf nicht fehlen!

Zur Zubereitung zuerst das Huhn mit reichlich kaltem Wasser aufsetzen, Wasser zum Kochen bringen, ein paar Minuten wallen lassen. Da bildet sich ein nicht besonders appetitlich anzuschauender Schaum, den man dann auch mitsamt dem Wasser weggießen soll. Huhn abbrausen, Topf waschen und noch mal mit ca 4l Wasser aufsetzen.
Gemüse, Gewürze, Kräuter dazu geben, wer mag kann auch noch 1 Tasse Adzuki oder schwarze Bohnen und/oder 1 Tasse Dinkelkörner dazu geben, mach ich aber nie. Zusätzlich zu den genannten können auch Pastinakenstücke, Petersilwurz und ähnliches dazu gegeben werden.
In manchen Rezepten wird mit Thymian, Lorbeer, Piment und Nelken gewürzt. Kann alles, muss nicht sein.

Mehrere Stunden auf kleiner Flamme köcheln lassen.
Wer vom Hühnerfleisch was essen will, muss das Huhn nach ca 2 Stunden kurz rausgeben, Fleisch runter schneiden (nicht alles), den Rest wieder in die Suppe geben. Später kann das Fleisch als Einlage oder auch anderweitig verwendet werden.

Danach die Suppe durch ein Sieb abgießen, alle festen Bestandteile wegwerfen, den Rest in Gläser oder Flaschen füllen, dann hälts’ im Kühlschrank einige Tage.

Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, die Suppe mindestens 12 Stunden zu köcheln und sie hat bei manchen “Patient*innen” und vor allem bei Wöchnerinnen schon so manches Energiewunder bewirkt.

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Abgelegt unter Suppe Energie Kraft einfach Huhn

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Kartoffel Tortilla mit Mojo Amarillo

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Zutaten

  • ca. 700g Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • evt. 1 gelbe Paprika
  • 3-4 Eier
  • Olivenöl

      für die Mojo amarillo:

  • 1 große gelbe Paprika
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL geriebene Mandeln
  • 3 EL Orangensaft
  • 100 ml Olivenöl
  • 2 EL Weißweinessig

Zubereitung

30’ Vorbereitung der Tortilla (gleichzeitig Backen der Paprika)
15’ “Rasten” der Tortillamasse (gleichzeitig Mojo-Rühren)
20’ Braten

Neulich hab ich mit Freund*innen ein gelbes Menü gekocht. Und zwar aus dem tollen Kochbuch "12 Farben - 12 Menüs" (große Empfehlung!).
Da war als Vorspiese auch eine Tortilla dabei und die hat uns gut geschmeckt, dass ich mir fest vorgenommen hab, zukünftig öfter Tortilla zu kochen. Das geht nämlich eigentlich ganz einfach und schmeckt herrlich.

Der Clou am Rezept war die Mojo amarillo, eine gelbe - recht knoblauchlastige - Sauße. Für diese brauchts einen großen gelben Paprika, der geachtelt wird und bei 180 Grad auf ein Backblech ins Rohr geschoben und so lange drin gelassen, bis die Haut brauen Blasen wirft. Dann rausnehmen, mit einem feuchten Geschirrtuch bedecken und abkühlen lassen, bis sich die Haut leicht abziehen lässt.
Einen weiteren gelben Paprika roh lassen und klein schneiden (der kommt in die Tortilla). Die Kartoffeln schälen und in kleine scheibenartige Stücke “reißen”. Im Original-Rezept heißt es “schneiden”, aber eine spanische Freundin hat mir vor Jahren mal beigebracht, dass man die Kartoffelstücke für eine echte Tortilla nur leicht anschneidet und dann “reißt”, das macht irgendwas mit der Kartoffelstärke, was sich positiv auf die Tortilla auswirkt (die Details weiß ich nicht mehr, aber ich hab’s ihr geglaubt und es auch diesmal so gemacht).
Die Kartoffelstücke in reichlich Olivenöl halbwegs weich braten (dauert ca. 20’) - sie sollen nicht allzu braun, aber trotzdem weich werden.
Gleichzeitig - oder danach - klein geschnittene Zwiebel und Paprika anbraten.
In eine Schüssel 3 Eier und 1 zusätzliches Eigelb schlagen und versprudeln. Gebratene Kartoffeln und Zwiebel und Paprika dazu, salzen und pfeffer und ca 15’ rasten lassen.
In der Zwischenzeit die im Rohr gebratenen, enthäuteten Paprikastücke mit den anderen Zutaten für die Mojo pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und zur Seite stellen.

Die Tortilla-Masse dann in eine erhitzte und mit Olivenöl bedeckte Pfanne (mit etwas Rand) geben (die Pfanne muss so groß bzw. klein sein, dass die Tortilla eine gewisse “Höhe” bekommt). Ca 10’ auf einer Seite anbraten, dabei den Rand immer wieder leicht von der Pfanne “lockern”.
Dann mit Hilfe eines Tellers (und wenn vorhanden einer zweiten Person - hat sich jedenfalls bei mir als hilfreich erwiesen) aus der Pfanne “kippen” und “umgedreht” wieder rein.

Das ist etwas aufregend - aber hier ist’s mir gut gelungen :-)

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Danach auf der anderen Seite weiterbraten (nochmal ca 10’), dann in Stücke schneiden und mit der gelben Mojo servieren.

Schmeckt übrigens auch am nächsten Tag kalt und zum Frühstück noch sehr sehr gut.

Abgelegt unter Kartoffel eier tortilla

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Feines Sellerie-Creme-Süppchen

Zutaten

  • 1 Sellerieknolle (würfelig schneiden)
  • 1 Zwiebel (klein geschnitten)
  • 1 Apfel (gerieben)
  • 1 Stück frischer Ingwer (gerieben)
  • 1/4 l Milch
  • 1/4 l süßer Rahm (Sahne)
  • Gemüsebrühe
  • Ghee oder Öl zum Anbraten
  • Gewürze nach Wahl (z.B. etwas Garam Masala

Einlage (optional): Brennesselblätter, guter Heinrich (wilder Spinat)

Zeit
ca 20’ Zubereitung, 20’ köcheln, 30-40’ fürs Passieren

Der Zeller ist eine feine Knolle, nicht bei allen beliebt, aber wirklich gut für ein feines Süppchen geeignet. Und das geht ganz einfach (nur ein Teil davon ist etwas aufwändig - aber dazu gleich mehr).
Zwiebel schneiden, Ingwer reiben, beides anbraten und mit Garam Masala (oder anderen Gewürzen nach Wahl) bestreuen; würfelig geschnittenen Sellerie und geriebenen Apfel dazu geben. Alles anbraten, dann mit Milch, Rahm und Gemüsebrühe (Mengen der Zusammensetzung kann variiert werden) aufgießen; alles köcheln lassen, bis der Sellerie weich ist.
Dann mit Pürierstab pürieren.


Und dann - jetzt wird’s aufwändig - empfehle ich noch das Süppchen durch ein feines Sieb zu passieren. Also die pürierte Masse nach und nach mit Hilfe eines Löffels durchs Sieb drücken. Dauert ein wenig, “produziert” einiges an “Restmasse” (die man als z.B. als Püree weiter verwenden kann) aber es entsteht eine wunderbar cremige Suppe, deren Konsistenz allein den ganzen Aufwand lohnt. Ehrlich.
Das fertige Süppchen dann nochmal aufkochen, nachwürzen - auch mit Salz und Pfeffer, evt. noch Flüssigkeit dazu geben.

Als Einlage eignet sich gut wildes Grünzeug, z.B. Brennesselblätter oder “Guter Heinrich” (den hab ich unlängst verwendet) ; die Blätter mit etwas Olivenöl vermischen und im Rohr bei 180 Grad auf Backpapier ausgelegt knusprig “braten”. Dauert ca 10 Minuten. Aufpassen, dass sie nicht anbrennen.
Und dann: Mahlzeit!

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Schneller Joghurt-Kokos-Nachtisch

Zutaten f. 2 Portionen

  • 1 Limette (Schale unbehandelt)
  • 20 g frischer Ingwer (ca 2 cm)
  • 3 EL brauner Zucker
  • 2 EL kokosraspeln
  • 400g Joghurt

in 5 MInuten fertig

Feines schnelles Nachtischrezept, das ich in einer “Brigitte” gefunden hab.
Limettenschlae fein abreiben, Saft auspressen, Ingwer schälen und fein reiben.
Zucker, Limettenschale, Ingwer und Kokosraspeln mischen.
Joghurt und  (Teil des) Limettensaf(s)t zu einer Creme verrühren (soll nicht zu flüssig werden).
Joghurtcreme und Limetten-Ingwer-Zucker-Mischung im Wechsel in Gläser schichten. Schmeckt sehr leicht und frisch, ein bisserl säuerlich, ein bisserl süß!

Abgelegt unter nachtisch joghurt kokos

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Rote-Rüben-Auflauf mit Polenta

Zutaten f. 2-4 Portionen (je nach Appetit)

  • 4-6 rote Rüben (je nach Größe)
  • 2 rote Zwiebeln
  • Saft einer Orange
  • Olivenöl
  • 2 Grapefruits
  • 1-2 EL Kapern
  • evt. 1-2 EL grüne Oliven
  • 1/2 Dose Kokosmilch + 1/4 l Wasser oder Gemüsesuppe
  • Polenta (nach Gefühl bzw. Packungsananleitung)
  • ein Stück Parmesan gerieben

Vorbereitung ca 1h - dann noch 25’ im Rohr

Auch wenn die Rüben-Saison inzwischen schon ein wenig lang dauert und die Sehnsucht nach mehr Abwechslung am saisonalen Speiseplan steigt: von roten Rüben kann ich nie genug bekommen. Und das hier ist eine ganz feine Auflauf-Variante.
Zuerst die roten Rüben schälen (wer sich vor roten Händen fürchtet oder keine brauchen kann, zieht am besten Einwegplastikhandschuhe an) und in Achterl bzw. kleine “Wedges” schneiden. Zwiebekl in kleine “Halbringe” schneiden. Orange auspressen.
Rohr auf 170 Grad Umluft vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen (geht auch ohne, aber mit sparts einiges an Abwasch), darauf die Rote-Rüben-“Schnitze” (=Wedges) und die Zwiebelringe.
Saft einer Orange mit 2-3 EL Olivenöl mischen und darüber gießen - ab ins Rohr für mind 40’ bzw. bis die Roten Rüben schön weich sind.

Währenddessen die Grapefruits in kleine Früchte schneiden - dabei möglichst alles an weißer Haut wegschneiden und den Saft auffangen.

Kokosmilch mit Wasser bzw. Suppe und Gewürzen nach Wahl (ich hab Rosmarin, Thymian, Salz, Pfeffer, Muskatblüten und Piment verwendet) zum Köcheln bringen und Polenta (nach Gefühl oder Anleitung) einrühren und köcheln, so dass eine noch streichbare Polentamasse entsteht. Gegen Ende Parmesan einrühren

Weiche Rote Rüben in eine Auflaufform geben (so sie nicht schon in einer drin sind). Grapefruitstücke und Kapern darüber, wer will und hat kann auch noch ein paar grüne Oliven (in Stückchen geschnitten dazugeben). Polentamasse drauf streichen, alles noch mal für ca 25’ ins Rohr.
Dann genießen!

Das Rezept ist eine leichte Abwandlung von diesem hier, das durch Mascarpone und Gorgonzola (den ich so gar nicht mag) und durch die Milch (statt Kokos-Wasser/Suppe-Mischung) etwas “mächtiger” wird.

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Winter-Pasta mit Pastinaken und Speck

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Zutaten (f. 4 Personen)

  • 500g Pasta (hier in schwarz, muss aber nicht sein)
  • 250g Speck
  • 4-6 Pastinaken (je nach Größe
  • 125 ml Rahm (Schlagobers)
  • Parmesan
  • Salz und Pfeffer

Zeit: in ca 15’ fertig

Es riecht zwar schon nach Frühling, trotzdem hier noch schnell ein Winter-Pasta-Gericht bevor die Pastinaken-Vorräte aufgebraucht und “leichtere” Frühjahrsküche angesagt ist.
Schnell und gut ist es und u.a. inspiriert von diesem Rezept von Jamie Oliver (bin aber nicht auf Pancetta-Jagd gegangen, sondern hab ganz gewöhnlichen Tiroler ;-) -Speck genommen).
Und es geht ganz einfach:
Reichlich Nudelwasser aufsetzen, währenddessen die Pastinaken schälen und in halbe Scheiben schneiden, den Speck würfeln.
Nudeln ins kochende Wasser geben, gleichzeitig den Speck mit den Pastinaken anbraten, mit etwas Nudelwasser aufgießen, mit Rahm verfeinern, köcheln lassen, gegen Ende Salz, Pfeffer und - je nach Geschmack mehr oder weniger reichlich - geriebenen (frisch gerieben natürlich ;-) ) Parmesan dazugeben.
Nudeln raus, Pastinaken-Speck-Rahm-Mischung darauf und fertig!

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Auberginen-Tamarinden-Aufstrich

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Zutaten

  • 3 mittelgroße Auberginen
  • 2-3 TL Tamarindenpaste (gibt’s im Asia-Laden)
  • 3-4 EL Kokosflocken
  • Senfsamen
  • Kreuzkümmel (Cumin)
  • Korianderkörner
  • 1 Prise Asafoetida
  • Chilli
  • 2 TL weiße oder gelbe Linsen (geht auch ohne)
  • Salz und Pfeffer

Zeit: ca 30’ im Ofen plus ca 20’ am Herd

 

Dieser Aufstrich schmeckt an die 100mal besser als er aussieht. Ein wirklich wunderbares fruchtig-pikantes Geschmackserlebnis.
Ich grille dafür die Auberginen zuerst im Backrohr (180-200 Grad, Grillfunktion - normale Umluft geht aber auch) bis sie schwarz werden (evt. dazwischen einmal umdrehen).
Dann abkühlen lassen und die Haut abziehen bzw. das Fruchtleisch rauslöffeln.
In eine große Pfanne Kokosöl erhitzen (schmeckt am besten und ist generell zum Braten sehr zu empfehlen; es geht aber mit einem anderen neutralen Öl oder sicher auch einem Nussöl; Olivenöl würd ich wegen dem Eigengeschmack hier eher nicht verwenden), Senf-, Koriander- und Cuminsamen darin anbraten, bis sie zu hüpfen beginnen, evt. noch andere Gewürze dazu geben (nach persönlicher Vorliebe), dann das Auberginenfruchtfleisch dazu geben, kurz anbraten, mit Tamarindenpaste, Kokosflocken und Chilli (frisch oder als Pulver) abschmecken  (alle Maßangaben sind hier nur ungefähre, ich mach das nach Geschmack), gut durchrühren, pürieren und noch heiß in ein Glas füllen. Obendrauf eine Ölschicht (dafür hab ich ein Nussöl genommen) dann hält es ein paar Wochen im Glas. Wobei letzteres nicht unbedingt nötig ist, denn das Zeug schmeckt so gut, dass es von ein paar Personen schnell an einem Abend vertilgt ist. 


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Kalte Gurkensuppe mit Joghurt und Kernöl

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Zutaten

  • 1-2 Salatgurken
  • 2-3 EL Kernöl
  • 500g Joghurt
  • Kräuter und Gewürze (nach Geschmack

Zeit: 10’ Zubereitung - mind. 3-4 Stunden Kühlung


Ein bisschen ‘deftigere’ (nicht wirklich) und damit auch geschmackvollere Variante der bekannten Sommer-Gurken-Suppe.
Gurken schälen und in Scheiben oder Würfel schneiden und ein paar Minuten in Kernöl (wenig Hitze) dünsten.
Gemeinsam mit Joghurt pürieren, mit Kräutern (klassisch ist Dill, ich hab mangels Dill gestern Mayoran und Thymian verwendt) und Gewürzen (Salz, Pfeffer, evt. etwas Cayennepfeffer) abschmecken und kalt stellen.
Kurz vor dem Servieren z.B. mit Kornblumen bestreuen (zwecks dem guten Aussehen, siehe Bild - schmeckt aber natürlich auch ohne); wichtig ist vor allem, dass sie gut gekühlt ist.

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Pesto-Mania: Minzpesto und Kartoffelsalat

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Zutaten

Minzpesto

  • 1,5 Bund Minze
  • 50 ml Olivenöl
  • 50 g flüssige Butter
  • 1 EL Staubzucker
  • geröstete Pinienkerne (eine Hand voll)
  • geriebener Parmesan oder Grana Pana (Menge nach Geschmack)

Kartoffeln (1 oder mehr kg - je nach gewünschter Menge)
Minzeblätter
Tomaten
evt. noch hart gekochte Eier (vom Huhn oder der Wachtel)

Seit einigen Wochen hat mich die Pestomanie erfasst. Gestern wurde z.B. eine Rosmarin-Tomaten-Macademia und ein Rote-Rüben-Blätter-Haselnuss Variante hergestellt. Und außerdem dieses Minz-Pesto, dessen Rezept mir Tomás aus El Salvador, ein Freund und alter Studienkollege, via Facebook zukommen hat lassen.

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Laut Rezept werden hier zuerst die Minzblätter mit Öl, zerlassener Butter und Zucker püriert, dann kommen die gerösteten Pinienkerne und der Käse dazu. Das Ergebnis ist ein herrlich minziges, ganz leicht süßes Pesto, gerade richtig für den Sommer.

Was tun mit all dem Pesto, wenn es nicht immer einfach Pasta mit Pesto sein soll. Eine Idee liefert mein Kochguru Ottolenghi, nämlich die, Pesto gemeinsam mit etwas Essig (ich hab Tomatenessig verwendet) zum Marinieren eines Kartoffelsalats zu verwenden. Also Kartoffel kochen, schälen, vierteln, noch warm mit Pesto und etwas Essig mischen, ziehen lassen. Später kann man auch noch Tomaten und/oder harte Eier dazugeben, ein paar Blätter Minze oder vielleicht auch Blattsalat - und ich kann mir auch eine Ergänzung mit Büffelmozarella sehr gut vorstellen.

Das Originalrezept gibt’s in der Ottolenghi-Sektion im Guardian.
Und viele weitere Pestorezepte, z.B. auch das oben erwähnte Rosmarin-Tomaten-Macademia-Pesto in diesem feinen kleinen Pesto-Büchlein von Joshua Clever, dessen Anschaffung ich nur empfehlen kann.

Abgelegt unter pesto einfach schnell Kartoffel salat