Michaela kocht

... und isst auch sehr gerne!

1 Anmerkung

Ganz einfach: Artischoken

Zutaten:

  • 1-2 Artischoken pro Person (je nach Größe und Hunger)
  • 1 Zitrone evt.
  • 1-3 Eier (oder auch mehr je nach wieviele Artischoken es sind)
  • Joghurt
  • Senf
  • Salz, Pfeffer
  • Kräuter (nach Geschmack und Verfügbarkeit)
  • OPTIONAL: Olivenöl, roter Pfeffer, Weißwein (für verfeinerte Variante)

Zeit: Artischoken kochen dauert 40-60’ je nach Größe, die Sauße ist in 10’ zubereitet

Neulich am Markt mit Freundin P.: Ich kauf mir zwei Artischoken. Sie meint, die seien ihr zu kompliziert zu kochen. Ich: kompliziert??? Das muss nicht sein. Schnell erklärt und schon überzeugt. Bei P. gab’s dann am Wochenende schon welche und sie haben sehr gemundet, hab ich mir sagen lassen ;-)

Für alle denen’s ähnlich geht: Keine Angst vor Artischoken. Sie sind super einfach zuzubereiten, schmecken wahnsinnig gut und sind ebenso wahnsinnig gesund - und kalorienarm und und und …
Einfach in einem großte Topf (zB Nudelkochtopf) Wasser mit etwas Salz und ein paar Zitronenscheiben (optional, es geht auch ohne) zum Kochen bringen. Von den Artischoken den Stil knapp abschneiden, evt. auch mit einer Schere die Spitzen der Blätter etwas kürzen (muss aber nicht unbedingt sein). Die Artischoken dann ins kochende Wasser setzen und geduldig warten. Sie brauchen eine Weile - so 30-60 Minuten je nach Größe. Zwischendurch mal an den unteren Blättern ziehen, wen sie sich leicht lösen lassen, sind sie gar.

Inzwischen die Sauße zusammenrühren. Also Eier hart kochen, schneiden, mit Joghurt, Senf, Gewürzen, Kräutern, evt. auch Essig und Öl vermischen.

Sauße in ein Schüsselchen geben, Artischoken auf Teller und schon geht’s los mit der fröhlichen Blatt-für-Blatt-Esserei. Für Artischoken-NovizInnen: Einfach die Blätter rausziehen - in die Sauße tauchen (ode auch nicht) - und dann das Fleisch an der unteren Blattinnenseite mit den Zähnen “abschaben” (klingt jetzt nicht so toll, macht man aber so und ich wüßte nicht, wie ich’s anders beschreiben soll).

Bevor man dann ans viel geliebte “Herz” der Artischoke kommt, werden die Blätter klein und wenig/er genießbar und können zusammen mit dem fasrigen “Heu” am besten weggeschnitten werden, so dass nur mehr der köstliche weiche Boden übrig bleibt und - mit Messer und Gabel geteilt und in Sauße getaucht - genossen werden kann.
Wer sich das nach dieser Beschreibung gar nicht so recht vorstellen kann, hier gibt’s einen anschaulichen - trocken-witzigen - Kurzfilm von einem deutschen Hobbykochkollegen zum Zubereiten und Essen einer Artischoke (übrigens kein schönes Exemplar, die Artischoke in diesem Film, finde ich)

Wer’s verfeinert und gern etwa aufwändiger mag, kann die Artischocken etwas früher rausnehmen - wenn sie noch nicht ganz fertig sind - und sie in Olivenöl anbraten, mit Weißwein aufgießen, ein paar rosa Pfefferkörner, Kräutlein nach Geschmack und Zitronenscheibe dazugeben, einige Zeit darin weiterdünsten und mit der eingekochten Weißweinbrühe servieren. Zusätzliche Sauße ist dann nicht mehr notwendig. Nur gutes Brot. Schmeckt herrlich. Und wurde in Wien am besten von Una Abraham gekocht. Aber derzeit gibt’s ja kein Lokal mehr von ihr, also heißt es selber Artischoken kochen.

Abgelegt unter einfach Gemüse einstündig

9 Anmerkungen

Gnocchi mit Avocado und Zitrone

Freundin J. und ich haben gestern folgendes gleichermaßen schnelle wie herrliche und sehr erfrischende Pastagericht spontan kreiert.

Zutaten (für 2 große oder 3 kleinere Portionen):

  • 400 g Gnocchi (funktioniert auch mit Pasta, falls keine Gnocchi im Haus sind)
  • 1 Avodado
  • 1 Zitrone - Zesten und Saft
  • 3-4 Frühlingszwiebeln
  • 2 Schalottchen
  • Olivenöl
  • Pfeffer und Salz
  • Parmesan

Zeit: 10’ - und fertig! Vorausgesetzt man hat fertige Gnocchi im Haus. Gnocchi selber machen geht auch, dauert aber etwas länger (und wird ein andermal beschrieben).

Frühlingszwiebel und Schalotten schälen und fein schneiden, in Olivenöl anbraten.
Zitronenzesten reißen und Saft aus der Zitrone pressen. Gnocchi sieden.
Avodado halbieren - Fruchtfleisch rauslöffeln und in halbe Scheiben schneiden.

Zitronensaft und Zesten zu den gebratenen Zwiebeln geben, fertig gekochte Gnocchi dazu, zum Schluß die Avocado - alles gut durchmischen - und fertig! Pfeffer und Salz und Parmesan nach Belieben darüber streuen. Guten Appetit.

Abgelegt unter einfach gnocchi pasta schnell

8 Anmerkungen

Daube Provencale

Zutaten (für 1 großen Topf, der mindestens für 8-10 Personen reicht):

  • ca 1-1,5 kg Rinderbraten von der Schulter (150 - 200g pro Person, aber am besten im Ganzen kaufen und dabei nicht sparen, die Qualität des Fleisches ist entscheidend …)
  • 10 dag Speck (geht auch ohne, ich hab neulich drauf vergessen, hat auch gut geschmeckt)
  • 1/2 kg Karotten
  • 1-2 große Zwiebel
  • 300-400g schwarze Oliven
  • 2-3 Flaschen guten Rotwein
  • etwas Mehl
  • 3-4 EL Tomatenmark
  • Nelken
  • Loorbeerblätter
  • weiße Pefferkörner
  • eventuell ein paar Wacholderbeeren
  • 1 Bund Thymian
  • Rosmarin
  • 1 Zimtstange
  • 1 unbehandelte Orange
  • Suppenwürfel 
  • Öl zum Anbraten

Zeit:

ca. 10’ für die Vorbereitung am Vorabend (fürs Marinieren über Nacht!), am nächsten Tag 4-5 Stunden fürs Kochen einplanen (nur gelegentliches Umrühren und Abschmecken ist nötig)

Hier endlich das von einigen schon lang erwartete Rezept für das französische Rinderschmorgericht. Ich hab mich dabei vom Französischen Kochblog Aux deleices d’Aurelie und von einem Rezept auf Essen & Trinken inspirieren lassen.

Das Gericht schmeckt am besten, wenn das Fleisch schon am Vorabend mariniert wird. Dazu in mittelgroße Teile schneiden (ca in der Größe einer halben Faust) mit geviertelten Zwiebeln, einem Drittel der Karotten (in Scheiben geschnittenen), den Gewürzen und Kräutern und der geriebenen Schale einer Orange vermischen und mit Rotwein bedecken. Über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Tag das Fleisch etwas abtropfen lassen, gemeinsam mit etwas Mehl anschwitzen, Speck dazu geben (oder auch weglassen), den Rest der Karotten, die Oliven, das Tomatenmark, die Marinade und zusätzlichen Rotwein dazu geben, so dass alles gut mit Flüssigkeit bedeckt ist.
Dann einfach köcheln lassen - mindestens vier Stunden, besser sind fünf bis sechs. Dazwischen immer wieder umrühren und “kosten” - es schmeckt mit jeder Stunde besser. Evt. noch weiter abschmecken, wer mag kann auch ein Stück dunkle Schokolade dazugeben.

Beim Servieren ist das Fleisch dann schon so “zart”, das es quasi am Teller zerfällt. Das sieht nicht so besonders umwerfend aus, schmeckt aber unglaublich gut!

Als Beilage hat sich Polenta sehr bewährt.





Abgelegt unter rind eintopf französisch einfach

7 Anmerkungen

Neues Jahr - neue Brownies

Zutaten

  • 190g Spekulatius (im Orignialrezept Vollkornkeks)
  • 90g geschmolzene Butter
  • 225g dunkle Schokolade
  • 150g Butter
  • 2 Eier
  • 1 zusätzliches Eigelb
  • 45g Staubzucker
  • 120g gekochte, geschälte Kastanien (hab ich fertig gekauft)
  • 120g weiche getrocknete Feigen
  • 120g weiße Schokolade
  • etwas Kakao

Zeit

20-30’ Vorbereitung, 15-20’ im Backrohr, mind 1h zum Auskühlen

Wer mich schon länger kennt, kennt auch meine Vorliebe für die Brownies von PRET A MANGER. PRET A MANGER ist ein britischer Sandwichladen der Extraklasse und bis vor kurzem war ich 100%ig davon überzeugt, dass es dort die besten Brownies der Welt gibt, die ich - seit ich das Rezept ergattern konnte - auch mehrmals im Jahr “nachbacke”.
Wer mich kennt, weiß auch, dass seit letztem Jahr ein im Land der Brownies tätiger Koch und sein Team kochgurumäßig für mich gerade nicht zu toppen sind. Umso erstaunlicher, dass ich erst kürzlich auch die Backkünste von Yotam Ottolenghi und Co entdeckt habe. Und dabei ein neues ultimatives Brownie-Rezept.

Wobei das Original gar nicht Brownie heißt sondern unter “Khalid’s chocolate and chestnut bars” geführt wird. Wer Khalid ist, entzieht sich leider meiner Kenntnis - ich schätze mal, es geht um einen Mitarbeiter bei Ottolenghi -, das Rezept ist jedenfalls in Ottolenghi: The Cookbook zu finden und hier meine leicht abgeänderte Version davon.

Die Basis der Brownies besteht aus zerkrümelten Keksen. Im Originalrezept werden “digestive biscuits” verwendet, das sind in England beliebte “gesunde” Kekse, die ich aber durch Spekulatius ersetzt habe (weil ich letzter im Gegensatz zu ersteren grad im Haus hatte und sowieso verbrauchen wollte).
Die Kekse werden zerkrümelt (geht gut in dem man sie in ein Plastiksackerl gibt und dann mit dem Nudelwalker drauf herumwerkt) und mit der geschmolzenen und etwas abgekühlten Butter zu einer sandigen Masse verrührt, die möglichst dünn auf ein ca 20 x 20 cm Backbleck bzw. in eine ähnlich große Backform gedrückt wird. Das ist ein bisschen eine Patzerei bzw. Bröslerei, aber nach dem Kaltstellen, das als nächstes erfolgt, hält das auch trotz kleiner Löchlein ganz gut zusammen.

Für den “Teig” werden dunkle Schokolade und die restliche Butter über Wasserdampf langsam geschmolzen (soll nicht zu heiß werden). Während die Schoko schmilzt, ist gut Zeit um Feigen, Maroni und weiße Schokolade in kleine Stückchen zu schneiden und die Eier, das zusätzliche Eigelb und den Staubzucker schaumig zu rühren (ich hab’s händisch gemacht - geht aber natürlich auch mit dem Mixer). Zum EiZuckerSchaum kommt dann die - schon etwas abekühlte - Schoko-Butter-Masse. Schließlich kommen die gewürfelten Maroni, Feigen und die weiße Schokoladestückchen dazu und das ganze wird - gut gerührt - auf die gekühlte Kekskrümelbasis aufgetragen.

Dann geht’s ab ins Rohr, 15-20’ bei 150 Grad. Wie immer bei Brownies gilt: sie müssen unbedingt teigig sein - also während dem Backen lieber früher als später den “Teigtest” machen (= mit eine Spiesschen reinstechen und schaun’ was dran kleben bleibt) und unbedingt rausnehmen, wenn die Masse noch klebrig ist und eigentlich unfertig wirkt.

Mit Kakao bestreuen und mindestens eine Stunde kühl stellen, dadurch bekommen die Brownies - sofern sie nicht zu lange im Ofen gelassen wurden - die richtige Konsistenz und schmecken HIMMLISCH.
Und so soll auch 2012 schmecken!


Abgelegt unter Brownies süß Kekse

1 Anmerkung

Smarties-Kekse für große und kleine Kinder

Zutaten:

  • 150g weiße Kuvertüre
  • 10g Kokosfett
  • 75g Cornflakes
  • 75g Smarties
  • 50g Mandelstifte

Zeit:

15’ für Schokoschmelzen und Zusammenrühren; 5-10’ (je nach Geschick) um die Dinger auf ein Blech/eine Platte zu bringen - einige Stunden zum Trocknen

Die netten Kekse - hier schon in eine ebenso nette Dose gebettet.

Das Rezept ist aus einer alten Freundin (ich meine die Zeitschrift, deshalb “aus” und nicht “von”), hat eigentlich einen anderen Namen, aber ich hab die Dinger wegen ihrer markantesten Zutat “Smartieskekse” genannt.

Die angeführten Zutaten ergeben ca. 30 Stück, wer mehr möchte oder braucht, kann einfach die doppelte Menge nehmen.
Die Zubereitung ist kinderleicht.
Weiße Schokokuvertüre mit Kokosfett im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Smarties und Mandelstift mit zerbröselten Cornflakes verrühren. Dazu kommt dann die abekühlte Schokomasse, aus dem “Teig” mit zwei Löffeln (für die Finger ist das zu klebrig, ich hab’s probiert, weil ich normalerweise immer die “mit-der-Hand”-Variante bevorzuge) kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech oder eine Platte legen. Einige Stunden trocknen lassen. Fertig.

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Gugelhupf en miniature

Backen ist irgendwie nicht so ganz meine Sache - jedenfalls nicht so wie kochen. Aber manchmal braucht’s Gebäck, zum Kaffee zum Beispiel - und so. Ganze Torten zu backen ist aufwändig und sie werden selten verbraucht. Muffins - diese unförmigen Teigdinger - gehen gar nicht, also bin ich bisher eigentlich immer bei meine geliebten Brownies gelandet (nach dem Spezialrezept von Pret a manger, das irgendwann sicher auch mal hier gepostet wird).

Seit Donnerstag hab ich eine Alternative in Sachen “kleine Gebäckstücke für Kaffeebesuch” im Repertoire. Mini-Gugelhupfe.

Süß sehen sie aus die kleinen Dinger - und sie schmecken auch so.
Meine “ersten” (hier oben) waren Schokodinger (im Rezept war fast kein Mehl, dafür Gries - das dürfte die Kleinen saftig machen). Zutaten etc. schreib ich hier keine rein, denn wer sich dafür interessiert “nachzubacken” ist wohl am besten beraten, so wie ich dieses Minigugelhupfkochbuch plus Formen zu kaufen. Zum Beispiel in meiner Lieblingsbuchhandlung Thrill & Chill, wo ich das meine gesichtet und erstanden hab und auch gleich die gute Empfehlung dazu bekam, die Förmchen nur einzubuttern und nicht zu bemehlen (ist echt nicht notwendig - aus diesem Silikonzeugs flutscht auch so alles problemslos aus den Formen raus).

Ohne die Förmchen geht das ja sowieso nicht - und der Kombipack ist eine günstige Variante, und auch insofern praktisch, weil die Mengenangaben im Rezeptbuch genau auf die 18 Minis der Formen zugeschnitten sind.

Und so hab ich losgelegt und muss sagen - sie sehen nicht nur süß aus, die Kleinen.

Sie schmecken auch wirklich gut - und zwar großen wie kleinen Gästen.

Rund um den “Gugl”, wie die kleinen Dinger von ihrer Erfinderin Chalwa Heigl genannt werden, gibt’s ein kleines Gugl-Imperium - mit Website, Blog, Webshop und Backkurse. Aber mit Buch und Formen kriegt ihr das alle auch ganz locker ohne Kurs hin, ganz sicher!

1 Anmerkung

Backrohrcurry mit Steckrübe und Karotten

Zutaten (f. 2-3 Portionen)

  • 1 mittelgroße Zwiebel (ich mag am liebsten rote)
  • 1/2 kg Steckrübe
  • 1/2 kg Karotten
  • 1 Dose (400-500ml) Kokosmilch
  • Currygewürz bzw Garam Masala Mischung
  • rote Currypaste (fertig gekauft oder selbst macht)

Zutaten f. Currypaste (wenn selbst gemacht)

  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 EL Koriandersamen
  • 1 EL Pfefferkörner
  • 1 EL Cumin(=Kreuzkümmel)samen
  • etwas Zitronengras (frisch oder getrocknet)
  • 2 Gewürznelken
  • 2-3 Kardamomkapseln
  • Schale und Saft einer Limette
  • getrocknete rote Chilli (1-2 je nach Größe und gewünschter Schärfe)

Zeit
15’ fürs Gemüseschneiden, (zusätzliche 10’ für die Currypaste, wenn selbstgemacht), 45’ Kochzeit im Backrohr (in einem Bräter)

Dieses Curry kocht sich selbst. Genau das richtige Gericht also für einen Abend wie den gestrigen, an dem ich zu müde war, um lang am Herd zu stehen. Ich hab es auf der www.kuechengoetter.de Website gefunden - eine feine Kochinspirationsquelle für alle Tage und viele Gelegenheiten.
Zwiebel und Gemüse fein würfelig schneiden - bzw. die Karotten in Scheiben schneiden.

Gemeinsam mit der Kokosmilch, dem Currypulver (1-2 EL), der Currypasta (1-4 TL je nach Schärfe-Wunsch) in einen Bräter geben - ich hab einen mit Römertopfdeckel, da darf man nicht vergessen vor dem Braten den Deckel einzuweichen - ab in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen, 45 Minuten entspannen, dann genießen.

So einfach kann kochen sein.
Und so schön violett ist die Sache durch die verwendeten wunderbaren dunkellila Karotten von www.ochsenherz.at geworden. Ich kann nicht oft genug davon schwärmen.

Und hier der Link zum Original G+U Rezept, nach dem ich gekocht habe.

Achja - die rote Currypaste gibt’s in Asienläden. Selbst gemacht wird sie, in dem die oben genannten Zutaten fein geschnitten bzw. gerieben, die Körner bzw. Gewürze in der Pfanne geröstet und gemörsert und dann alles mit den übirgen Zutaten zu einer Paste püriert wird. Was übrig bleibt hält sich in einem kleinen Glas oder Plastikdings einige Zeit.

Abgelegt unter Curry einstündig Steckrübe Karotten einfach

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Herbstrübensüppchen

Zutaten (f. 2-4 Portionen)

  • 2 Zwiebeln
  • 1 kg Herbstrüben
  • etwas Butter
  • 3/4 l Gemüsebrühe
  • Safran
  • 1 Biozitrone
  • 200ml Rahm (süß) oder Sojarahm

Zeit
 1
5’ Zubereitung, 15’ kochen

Herbstrüben schmecken fast genauso herrlich wie ihre Frühlingsschwestern, die wunderbaren - im Geschmack noch etwas zarteren -  Mairüben, auch Nevette oder Navet genannt. Und leider hierzulande auch genauso schwer zu erwerben. Zum Glück wird sie am schon mehrmals gelobten Ochsenherz-Hof angebaut, von dem ich 98% meines Gemüses beziehe - und vielleicht hat sie der eine oder die andere von Euch ja auch in der Gemüsekiste oder im Bioladen entdeckt. So sehen sie aus die Rübchen, die übrigens auch roh ganz fein - mit leichter Schärfe - schmecken.


Von Ochensherz stammt auch das Rezept für dieses feine Süppchen, das mir bei der letzten Gemüseabholung mitgegeben wurde: Zwiebel in Butter anbraten, die würfelig geschnittenen Rübchen dazu, mit 3/4 l Gemüsebrühe aufgießen, 10 min köcheln lassen, 15 Safranfäden fein gemörsert, sowie den Saft und die Schale einer Zitrone dazu geben, 5 weitere Minuten köcheln lassen, mit Rahm (süß und von der Kuh oder einer Sojavariante) und Salz und Pfeffer abschmecken, mit Petersilie garnieren und genießen.


Abgelegt unter Herbstrübe Mairübe Suppe schnell einfach

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Gebratene Gans mit zweierlei Füllung

Mit etwas Verspätung (= 1 Woche nach Martini) kam bei mir kürzlich eine Gans ins Rohr und auf den Tisch. Bio und “zu Tode gestreichelt” wie meine Schwester sagen würde. Naja, jedenfalls anzunehmenderweise und hoffentlich nicht gequält.
Es gab nicht den Klassiker - mit Blaukraut und Knödel - sondern eine englische Variante nach einem Rezept, das ich hier auf der BBC Kochwebsite (übrigens sehr empfehlenswert) entdeckt hatte.
Mit zweierlei Füllung - sehr aufwändig, sehr gut.
Bilder und ausführliche Beschreibung folgen in Kürze. Hier zunächstmal und für alle, die eilig auf ein Gansrezept warten der Link zum Originalrezept von Sophie Grigson.
Als Zuspeise gab’s - nach einem Rezept von Lesley Waters Steckrüben mit Maroni und Lauch und Cranberry Sauce. Details zu den Kocherfahrungen demnächst.