Michaela kocht

... und isst auch sehr gerne!

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Spaghetti Bolognese

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Zutaten (f. 2 große oder 4 kleine Portionen oder für 1 zum gleich Essen und 1 zum Einfrieren):

  • 300g Faschiertes (viele Rezepte empfehlen halb/halb - ich nehm 100% Bio-Rind)
  • etwas Bauchspeck
  • 1 Zwiebel (wer mag - ich nicht - kann auch noch 1-2 Knoblauchzehen dazu nehmen)
  • 3-6 Karotten (nach Größe)
  • wenn vorhanden: 1 Selleriestange (kann man auch weglassen)
  • ca. 3 EL Tomatenmark (oder Paprikamark)
  • 1 Dose Pelati (geschälte Tomaten) - evt. auch 2 (wenn man’s sehr tomatig mag)
  • Weißwein (oder Suppenbrühe)
  • Lorbeerblätter
  • Thymianzweige
  • Salz und Pfeffer
  • Butter(schmalz)

Zeit: 25’ Zubereitung plus 2h köcheln


In letzter Zeit hab ich eine große Lust auf Faschiertes wieder entdeckt. Ich mag Beef Tartare und Cevapcici oder ganz österreichische Fleischlaberl mit Kartoffelpürree und beim Überlegen, was ich heute mit dem Faschierten kochen könnte, kam mir der Klassiker aller Nudelsaußen in den Sinn und weil ich weiß, dass die wenigsten heutzutage Bolgonese selber machen, möcht ich hier dazu animieren. Ist ganz einfach und schmeckt wunderbar.
Mein Rezept basiert auf “Inspirationen” von Brigitte bis Jamie Oliver und ist “pragmatisch” orientiert (wie sich gleich zeigen wird).

Zunächst einen Zwiebel (und wer mag auch ein paar Knoblauchzehen) schälen und fein würfeln; Karotten in feine Ringe (oder ebenfalls Würfel) schneiden, gleiches mit den Selleriestangen (wenn vorhanden und gemocht - ich hatte heute keine daheim; es geht auch ohne!). Zwiebel und Gemüse in etwas Butter bzw. Butterschmalz anbraten, ca 7-10 min lang, bis es halbwegs weich ist, dann wieder aus der Pfanne rausnehmen; nochmal Butter bzw. Butterschmalz in die Pfanne und den kleingeschnittenen Speck mit dem Faschierten 10-15 min anrösten, das Faschierte immer wieder mit einem Küchenfreund (Pfannenwender) zerdrücken, so dass es “krümeliger” wird.
Wenn alles gut angebraten oder eigentlich schon mehr ist (es entsteht ein guter “Röstgeruch”) Tomatenmark dazu geben (ich hab heute versehentliches ungarische Paprikapaste genommen, hat auch funktioniert) und 2-3 Minuten weiterbraten. Dann die Dosentomaten samt Saft, Gemüse, Lorbeerblätter, Thymianzweige und evt. ein Stück Speckschwarte dazu. Mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.
Alles auf kleiner Flamme köcheln lassen, Tomaten mit dem Küchenfreund oder einem Kochlöffel oder einer Gabel (Vorsicht auf den Pfannenbelag) zerteilen, nach und nach etwas Wein oder Gemüsebrühe nachgießen. Wer es tomatiger mag kann auch mit Tomatensaft aufgießen oder eine zweite Dose Pelati dazu geben.
Lange (ca. 2 Stunden sind gut) köcheln lassen, immer wieder umrühren, immer wieder nachgießen, immer wieder kosten.
Nach ca. 2 Stunden, Wasser für die Pasta aufstellen, Pasta al dente kochen und mit einer großzügigen Portion der Bolognese und Parmesan nach Geschmack genießen.

Was nicht gegessen wird, kann gut eingefroren werden.

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Brennesselpesto

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Zutaten* 

  • Brennesselblätter (ca 100g)
  • Sonnenblumenkerne (ca 100g)
  • Parmesan (mind 30g)
  • Olivenöl (ca 60-80 ml)
  • (evt. 2-3 Knoblauchzehen)
  • etwas Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

*Mengenangaben sind geschätzt - hab selber alles nach Gefühl zusammengmixt

Zeit: ca. 10’


Weil die Kräuter am Ochsenherzhof derzeit schneller sprießen und reichlicher in meinem Ernteanteil vertreten sind, als ich essen kann, hab ich einige davon gestern zu Pesto verarbeitet.
Auch die Brennesseln (es muss nicht immer Tee oder Salat sein), die ja bekanntermaßen nicht nur sehr schmackhaft sondern auch seeeehr gesund sind (blutreinigend, stoffwechselaktivierend, entgiftend).
Fürs Pesto die Sonnenblumenkörner in einer Pfanne ohne Fett kurz rösten - bis sie gut riechen zu beginnen und ganz leicht braun werden; dann die Brennesselblätter sehr heiß waschen oder blanchieren (also kurz in kochendes Wasser werfen), damit sie nicht mehr “brennen”, die groben Stiele entfernen und die Blätter, gemeinsam mit geriebenem Parmesan, den gerösteten Sonnenblumenkernen, etwas Zitrone und Olivenöl (nach und nach zugeben) zu einem Pesto pürieren (mit Mixstabe, Küchenmaschine oder auch - deutlich zeit- und kraftaufwändiger - händisch per Mörser). 
Brennesselpesto dann in ein kleines Glas (oder Gläser) füllen, gut mit Olivenöl bedecken (konserviert), in den Kühlschrank stellen und bald mit guter Pasta und (oder auch einfach zu) Käse verzehren.

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Salbeipesto

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Zutaten:

  • 1 Hand voll (max 10g) Salbei
  • 60g Mandeln
  • 100g schwarze Oliven (entsteint)
  • 2 TL Zitrone
  • 60-80ml Olivenöl
  • (wer mag: 3 Knoblauchzehen)
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer

Zeit: ca 10-20’ (je nachdem ob Oliven schon entsteint sind)


Ein sehr spezielles Pesto - nur für Salbei-Liebhaber*innen geeignet, denn es schmeckt wirklich sehr intensiv nach Salbei. Deshalb evt. die Menge an Salbei und Oliven entsprechend dem eigenen Geschmack variieren.
Die Zubereitung ist einfach wie bei jedem Pesto: Alle Zutaten wiegen, in eine Schüssel und mit dem Pürierstab (oder in einer Küchenmaschine, wer hat) zerkleinern und mixen.
Rezepte empfehlen oft mit den Nüssen zu beginnen und erst gegen Ende das Öl hinzuzufügen, ich bevorzuge die schnelle und einfache Variante: also “alles gemeinsam”. Öl zunächst evt. etwas weniger und dann nach Bedarf bzw. Cremigkeitsanspruch mehr dazu geben. Mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer abschmecken, in ein kleines Glas füllen - mit Olivenöl bedecken und fest verschließen (so hälts einige Zeit).
Wer Knoblauch mag und verträgt, kann auch noch drei Knoblauchzehen (oder mehr) untermischen. Ich find den Knoblauchgeschmack immer zu dominant (vom Geruch ganz abgesehen).
Das Salbeipesto schmeckt auch - oder gerade - ohne herrlich. Zu Pasta mit Parmesan und/oder Mozarella, aber auch einfach zu Käse jeder Art. 

 

 

 

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Bratapfel-Trifle

Zutaten (f. 4-5 Portionen):

  • 4 -5 Äpfel
  • Butter
  • Zucker
  • Zimt
  • Kardamom
  • Piment
  • Calvados

  • 2-3 Hand voll trockene Kekse (z.B. Amarettini, Shortbread, Makronen)
  • 250g Mascarpone

Zeit:20-30 Minuten(und dann ein paar Stunden ziehen lassen)

Ein Trifle ist eine englische Schicht-Süßspeise und “Trifle” meint so ewas wie “Kleinigkeit” - und herrlichere Kleinigkeiten kann man sich kaum vorstellen.
Zubereitet wird das Tifle in Gläsern - zB kleine Weckgläser oder auch einfache Wassergläser.
Dafür werden trockene Kekse - zB noch von Weihnachten übrige Makronen, gut eignen tun sich aber auch Cantuccini oder Amarettini oder auch Biskotten - zerkrümelt (geht gut in einem Sackerl und mit Hilfe eines Nudelwalkers), die Krümel kommen dann als erste Schicht ins Glas.

Die Äpfel werden geschält und in kleine Stückerl geschnitten, mit Butter und Zucker angeröstet, mit Zimt, Kardamom und Piment gewürzt. Dann wird mit Calvados aufgegossen (weißer Portwein oder Cider gehen vermutlich auch) und alles geköchelt bis die Apfelstückchen weich sind.
Sie bilden dann die zweite Schicht im Glas - und dass die Kekskrümel dadurch “feucht” werden, ist beabsichtigt - also Apfelschicht gern ein bisschen andrücken.
Ganz oben folgt eine Schicht aus Mascarpone, die (heißt es eigentlich die oder der Mascarpone?) mit ein wenig Wasser (oder auch Calvados) weich gerührt und mit Vanillezucker und Zimt abgeschmeckt wird.
Die Gläser mit dem Trifle dann einige Stunden im Kühlschrank kalt stellen - und danach genießen.


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Kastaniensuppe

Zutaten:

  • 400g gekochte Kastanien
  • etwas Butter
  • 2-3 EL Zucker
  • 1/2-1l Weißwein
  • etwas Wasser
  • Schlagobers
  • Salz und Pfeffer

Zeit:15’

Diese Suppe punktet nicht unbedingt mit gutem Aussehen - besticht dafür umso mehr durch Geschmack und einfache Zubereitung.
Dafür einfach etwas Butter und Zucker in einem Topf geben, Zucker leicht karamellisieren lassen, gekochte Kastanien (aus dem Packerl) dazu geben - etwas mitrösten. Dann mit Weißwein ablöschen und köcheln lassen, evt. etwas Wasser und dann etw. Schlagobers (oder Creme Fraiche) dazu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Spinatsalat mit Datteln, Mandeln und Pitabrot

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Zutaten:

  • 100g entsteinte Datteln
  • 1 kl rote Zwiebel
  • 1,5 EL Weißweinessig

  • 30g Butter
  • 3 EL Olivenöl
  • 75g Mandeln (gehäutet, ganz, ungesalzen)
  • 2 kleine Pitabrote
  • 2-4 TL Sumac
  • 1/2 TL Chilliflocken
  • etwas Salz

  • 150g Babyspinatblätter
  • 2 EL Zitronensaft
  • Olivenöl

Zeit:30-40Minuten

Der Spinat-Dattel-Salat kam an den heurigen Feiertagen gleich zweimal zum Einsatz - weil er wirklich gut ist. Das Rezept ist aus  dem neuesten Kochbuch von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi “Jerusalem”, dessen Kauf hiermit herzlich empfohlen wird (ist allerdings dzt nur im engl. Original erhältlich).

Zuerst werden die Datteln (es gibt jetzt auch sehr wohlschmeckende “faire” im Weltladen) längs geviertel und gemeinsam mit der in feine Ringe geschnittenen Zwiebel in 1,5 EL Weißweinessig (oder weißem Balsamico) ca. 20 Minuten mariniert. Überschüssigen Essig danach wegschütten (bei mir blieb allerdings nie einer über).
Die Pitabrote (ich nehm die zum Aufbacken, die’s inzwischen in fast jedem Supermarkt gibt) werden in kleine Stücke gerissen und gemeinsam mit den Mandeln in Butter und Olivenöl 5-6’ geröstet, dann mit Sumac, Chilli und Salz (nach Geschmack) gewürzt und zum Abkühlen zur Seite gestellt.

Zum Schluss alles mit den Babyspinatblättern mischen und mit Zitronensaft und evt. etwas zusätzlichem Olivenöl marinieren. Fertig.

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Maronen-Makronen

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Zutaten:

  • 2 Eiweiß (Größe M)
  • 100g Staubzucker
  • 200g gemahlene Mandeln
  • 100g Maronicreme

Zeit:15’ Zubereitung, 2-3x10’ im Rohr

Zugegeben, ich hab einen zweiten Anlauf gebraucht, bis sie so waren, wie Makronen sein sollen: Aussen knusprig, innen weich. Aber schmecken tut auch die erste Partie herrlich und wenns gelingt den Perfektionismus abzustreifen, ist das ein super-leichtes, super-schnelles Keksrezept.

Besonders wichtig: Eiweiß sehr steif schlagen. Dann Zucker hineinrinnen lassen und weiterschlagen. Zuletzt kommen die gemahlenen Mandeln und die Maronicreme dazu.

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Das Rezept stammt - wie schon einige andere - aus dem aktuellen Lust auf Genuss Magazin (Empfehlung!). Die Maronicreme kauf ich immer in Frankreich - da gibt’s die in jedem Supermarkt - und hab ehrlich gesagt, keine Ahnung, wo  die in Wien oder sonstwo zu erstehen ist. Vermutlich im Feinkostladen oder in gut sortierten Supermärkten … Wer gar nicht fündig wird: man kann das Zeug auch bei Amazon bestellen.

Die fertige Masse dann in kleinen Häufchen auf eines bzw. mehrere Backbleche verteilen, evt. ein wenig “vortrocknen” lassen und dann bei 180 bzw. 160 (Umluft) Grad 10 Minuten  backen. Bon appetit.



Die fertige Mischung wird dann

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Rosmarinbruch

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Zutaten (ich nehme meistens gleich die doppelte Masse):

  • 1-2 Rosmarinzweige
  • 250g Butter
  • 1 TL feines Meersaltz
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • 300g Dinkelmehl (Type 700)
  • 150g brauner Rohrzucker

Zeit:

  • 5’ Vorbereitung der Rosmarinbutter + mehrere Stunden “Kühlzeit”
  • 15’ für den Teig plus 30’ “rasten”
  • 15’ Backzeit


Nicht auf’s Aussehen - auf die inneren Werte kommt es an ;-) - das gilt jedenfalls für den Rosmarinbruch, seit Jahren meine  absolute Lieblingskekssorte.

Entdeckt im Brigitte-Weihnachtsplätzchen-Heft aus dem Jahr 2009; mittlerweile gibt’s das Rezept auch auf brigitte.de  Weil’s ein paar kleine Tücken hat, beschreib ich es trotzdem hier nochmal in eigenen Worten.

Zu beachten ist bei dem Rezept nämlich der lange Vorlauf, sprich es empfiehlt sich die Rosmarinbutter schon am Vortag oder eben ganz am Anfang einer längeren Keksbacksession herzustellen.
Dafür wird die Butter mit Salz uns Rosmarinzweigen in einen Topf gegeben und auf kleiner Flamme geschmolzen, ca 1 Minute köchlen lassen - dann vom Herd nehmen und den Rosmarin etwa 1 Stunde ziehen lassen.
Danach die flüssige Butter durch ein Sieb gießen und kühl stellen, und zwar so lange bis sie wieder richtig fest ist. Und das kann einige Stunden dauern.

Da bleibt viel Zeit, um die Schale der 1/2 Zitrone abzureiben, Mehl und Zucker abzuwiegen.  Vom Zucker werden 20g fürs spätere Bestreuen abgezweigt, die restlichen 120g kommen mit Mehl und Zitronenschale in eine Rührschüssel. Dann die kalte Butter in Flöcken (können einfach mit einem Löffel “abgeschabt” werden) darüber verteilen und zu einem glatten Teig verarbeiten.
Ich mach das am liebsten mit den Händen und entweder in einer großen Schüssel oder auf einer glatten Arbeitsfläche. Eine andere Möglichkeit ist, die Zutaten zuerst mit den Rührhaken des Mixers und dann händisch (nach) zu kneten.
Es soll jedenfalls relativ schnell gehen.
Dann wird der Teig ausgerollt, das geht - wie im Originalrezept empfohlen - besonders gut zwischen zwei Backpapierblättern. Die Teigblatte soll ca 1/2 cm dick sein (bei mir ist sie oft etwas dünner) und halbwegs gleichmäßig (also nicht allzu dünn am Rand) und sie muss dann eine halbe Stunde an einem Kühlen Ort (Kühlschrank, Hausgang …) rasten.
Im Brigitte-Rezept steht, dass der Teig auch gut mit weihnachtlichen Figuren auszustechen ist. Daran bin ich bislang allerdings gescheitert, er ist einfach immer zu mürb dafür und ich finde sowieso, dass die Bruchform auch gut zu ihm passt.

Nach dem Rasten müssen noch mit einer Gabel kleine Löcher in die Teigplatte gestochen werden; alles wird mit dem restlichen Rohrzucker bestreut und es geht ab ins Rohr bei 200 bzw. 180 (Umluft) Grad, und zwar für ca 15 Minuten (evt. etwas länger, die Ränder dürfen schon ein ganz klein wenig dunklebraun werden).
Nach dem Rausnehmen, ein wenig abkühlen lassen und dann in mundgerechte Stücke brechen.

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Ingwer-Mandeln

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Zutaten (f. ca. 4 Sackerl)

  • 1 gr oder 2 kl Stück frischer Ingwer (ca. 100g)
  • 400g Mandelkerne (ungeschält)
  • 200g Zucker (Back- oder Staubzucker)

Zeit: ca. 15-20 Minuten - + 1 Stunde zum Trocknen

Die einfache weihnachtlich-scharfe Rezeptidee stammt aus der neuesten Ausgabe von “Lust auf Genuss” ein Heft voller herrlicher Geschenke-aus-der-Küche-Ideen.
Eine davon sind diese sehr schnell und einfach zubereiteten Ingwer-Mandeln.

Und so gehts: Zuerst den Ingwer reiben - funktioniert am besten mit einer Ingwerreibe aus Keramik, geht aber auch mit jeder anderen kleinen Reibe - und nochmal abwiegen. Gebraucht werden 40g frischer Ingwer.
Den frischen Ingwer mit den Mandeln, 80ml Wasser und dem Zucker in eine beschichte Pfanne geben und bei großer Hitze einige Minuten rühren. Und zwar solange, bis der Zucker Fäden zieht.

Das sieht dann ca. so aus. image

Dann die Pfanne von der heißen Platte nehmen (glückliche GasherdbesitzerInnen können einfach abdrehen) und Weiterrühren und zwar so, dass sich die Zucker-Ingwer-Mischung wie eine Schicht um die Mandeln legt.

Zum Abkühlen die Mandeln auf ein Backblech verteilen und ca. eine Stunde trocknen lassen. Und während sie trocknen, schon ein wenig naschen!




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Auberginen-Chutney


Zutaten:

  • 3/4 - 1 kg Auberginen
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL braune Senfsamen
  • 2 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Stück Ingwer, (ca 3-4 cm), gewürfelt
  • 1-2 Chillis (frisch oder getrocknet)
  • 1-2 TL Kurkuma
  • 2-3 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/8 Weißwein oder Cherryessig
  • Saft einer Zitrone
  • etwas Peffer

Zeit: ca 45’ (1/2 h Auberginen braten, 1/4 Chutney köcheln)

Die Auberginenernte am Ochsenherzhof ist gut und macht Lust auf allerlei Auberginenexperimente, heute ausprobiert: Auberginen-Chutney.

Das Rezept gibts hier

Ich hab die Auberginen im Rohr gebraten - einfach in Scheiben schneiden, auf ein Backblech, mit etwas Olivenöl bestreiche und ca 30’ braten bis sie braun werden - dazwischen evt. mal umdrehen.

Senfsamen im Öl anrösten, Zwiebel und Ingwer dazu, klein geschnittene gebratene Auberginen und alle anderen Zutaten. Alles ein paar Minuten köcheln lassen - und aufpassen, dass es nicht anbrennt!
Zusätzlich zu den Zutaten im Originalrezept hab ich etwas Essig verwendet - gehört meiner Meinung nach zwingend in ein Chutney. Dafür hab ich den Knoblauch weggelassen (stoßt oft auf - sorry, aber muss gesagt werden).
Und weil ich keine Zitrone im Haus hatte, hab ich sie durch etwas Grapefruitsaft ersetzt.

Fertiges Chutney dann heiß in Gläser füllen, zuschrauben und auf den Kopf stellen (unterstützt scheinbar die Konservierung) - und dann ein paar Wochen warten, bis das Chutney “reif” ist.